{"id":311,"date":"2016-07-31T22:10:57","date_gmt":"2016-07-31T20:10:57","guid":{"rendered":"http:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/?p=311"},"modified":"2017-06-19T22:24:04","modified_gmt":"2017-06-19T20:24:04","slug":"besuch-in-lyons-la-foret-vom-13-bis-18-juli-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/?p=311","title":{"rendered":"Besuch in Lyons-la-Foret vom 13. bis 18. Juli 2016"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #3056c7; font-size: 24pt; font-family: helvetica,arial,sans-serif;\"><strong>Leben wie Gott in Frankreich<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_312\" style=\"width: 2372px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Lyons_2016_Gruppe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-312\" class=\"size-full wp-image-312\" src=\"http:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Lyons_2016_Gruppe.jpg\" alt=\"Alle Teilnehmer des Treffens 2016 in Frankreich\" width=\"2362\" height=\"1329\" srcset=\"https:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Lyons_2016_Gruppe.jpg 2362w, https:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Lyons_2016_Gruppe-300x169.jpg 300w, https:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Lyons_2016_Gruppe-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/dfvg.grafrath-staedtepartner.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Lyons_2016_Gruppe-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 2362px) 100vw, 2362px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-312\" class=\"wp-caption-text\">Alle Teilnehmer des Treffens 2016 in Frankreich<\/p><\/div>\n<p>Zu einem gro\u00dfartig verlaufenden Freundschaftsbesuch bei unserem Partnerschaftsverein reisten im Juli 14 Mitglieder des Deutsch-Franz\u00f6sischen Vereins Grafrath ( DFVG ) nach Lyons-la Foret. Unsere Gastgeber hatten zwar auf eine offizielle Delegation unserer politischen Vertreter gehofft, um am franz\u00f6sischen Nationalfeiertag einen &#8222;echten&#8220; Partnerschaftsvertrag abzuschlie\u00dfen, aber jetzt bestehen gute Aussichten, dass eine deutliche Mehrheit unseres Gemeinderates die Voraussetzungen daf\u00fcr schafft, so dass dieses Ziel beim n\u00e4chsten Gegenbesuch im Juni 2017 in Grafrath realisiert werden kann.<\/p>\n<p>Der Besuch begann am Vorabend des franz\u00f6sischen Nationalfeiertags stimmungsvoll mit einem Fackellauf und einem eindrucksvollen Feuerwerk mit anschlie\u00dfendem Tanz unter der alten Markthalle im Zentrum. Am n\u00e4chsten Vormittag hat der B\u00fcrgermeister von Lyons, der auch im Kreis und im \u00fcbergeordneten Fremdenverkehrsverband\u00a0 eine f\u00fchrende Rolle spielt, im w\u00fcrdigen Ausstellungsraum im Rathaus die binationale Gem\u00e4ldeausstellung er\u00f6ffnet, wo von unserer Seite Gem\u00e4lde von Martha Braunm\u00fcller, Karin Bayer und\u00a0 Cornelie Wolff gro\u00dfe Beachtung fanden.<!--more--><\/p>\n<p>Am Nachmittag stand die Besichtigung des nahegelegenen Schlosses Heudicourt an. Der Schlossherr, ein echter Graf, erl\u00e4uterte die interessante Historie des geschichtstr\u00e4chtigen Schlosses, wie auch die aktuellen Probleme bei der aufw\u00e4ndigen Erhaltung.<\/p>\n<p>Eine eindrucksvolle naturkundliche und teilweise historische Wanderung erstreckte sich \u00fcber rund 20 km und fast den gesamten Freitag. Die kompetenten Erl\u00e4uterungen des F\u00f6rsters und seiner Assistentin zeigten die umwelttechnischen und auch wirtschaftlichen Aspekte der \u00f6rtlichen Forstwirtschaft. In einem alten Forsthaus wurde dann zur St\u00e4rkung ein opulentes Men\u00fc gereicht.<\/p>\n<p>Die bisherigen Abendessen fanden in kleiner famili\u00e4ren Runde gemeinsam im Kreis von mehreren Gastfamilien statt, was einem besseren Kennenlernen und der Vertiefung der pers\u00f6nlichen Freundschaften diente.<\/p>\n<p>Am Samstag ergab sich die Gelegenheit, eine modern konzipierte Schweinemastfarm zu besichtigen, wo wir Wege sehen konnten, halbwegs artgerechte und doch wirtschaftliche Randbedingungen kennenzulernen. Das Spanferkel, das wir zu Beginn schon am rotierenden Spie\u00df vorgefunden hatten, bildete den kulinarischen Schwerpunkt des anschlie\u00dfenden Mittagsmen\u00fcs, das wir unter dem Schatten der Platanen genie\u00dfen durften.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel einer gelungenen Eigenvermarktung konnten wir am Nachmittag beim Besuch einer Mosterei kennenlernen, wo die Herstellung und Vermarktung von hochwertigem Cidre erfolgreich kombiniert wird.<\/p>\n<p>Der Abend klang aus bei Musik und Tanz mit traditioneller keltischer Musik. Nach dem tragischen Terroranschlag in Nizza kam die Frage auf, ob man eine derartige Veranstaltung unter diesen Randbedingungen \u00a0durchf\u00fchren k\u00f6nne. Man war\u00a0 sich einig, dass man sich dem Terror nicht beugen und auch unsere Freiheit mit unserem liberalen Lebensstil nicht zerst\u00f6ren lassen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Am Sonntagnachmittag erlebten wir den kulturellen H\u00f6hepunkt: eine kulturgeschichtliche F\u00fchrung durch Lyons, das mehrfach als Kulisse f\u00fcr historische Filme diente, so dreimal f\u00fcr die Verfilmung von Gustave Flauberts ber\u00fchmten Roman \u201e Madame Bovary\u201c. Der Vorsitzende der \u201e Amis de Lyons\u201c\u00a0 informierte uns \u00fcber zahlreiche K\u00fcnstler, die in Lyons zeitweise gelebt und gearbeitet haben, so Isaac de Benserade, Dichter am Hofe Ludwigs XIV, Maurice Ravel, der in seinem jetzt noch vorhandenen Fachwerkhaus seine Komposition \u201e Le Tombeau de Couperin\u201c vollendete und Jaques \u2013 Emile Ruhlmann, der legend\u00e4re M\u00f6beldesigner und Innenarchitekt, der als Star der Art Deco in den 1920er und 1930er Jahren die Ma\u00dfst\u00e4be in Europa setzte. Im Rahmen der F\u00fchrung \u00f6ffneten sich f\u00fcr uns einige der sonst nicht zug\u00e4nglichen pr\u00e4chtigen G\u00e4rten von \u00fcppigen Villen, so den Garten von Paul-Emile Pissarro, dem Sohn des ber\u00fchmten Malers Claude Pissarro. Die Planung des Gartens, der auch ein Atelierhaus beherbergt, erfolgte von Claude Monet Abschlie\u00dfend f\u00fchrte unser Weg auf den kleinen H\u00fcgel der ehemaligen Burg von Lyons, die im 12. Jahrhundert von Wilhelm dem Eroberer als Verteidigungsanlageerrichtet worden war. Die Burg und die Stadtmauer wurden im 16. Jahrhundert fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. Vorher diente diese Burg zahlreichen englischen und franz\u00f6sischen K\u00f6nigen und Herz\u00f6gen als Wohnsitz f\u00fcr die Zeit der Jagd, da dieses Gebiet ein bevorzugtes Jagdrevier darstellte.<\/p>\n<p>Unser Besuch fand einen w\u00fcrdigen Abschluss auf der Abschiedsparty in einem Salle de Fetes im Nachbarort Le Tronquay, wo wir nicht nur gepflegt getafelt und getrunken haben, sondern wo auch viele Lieder gemeinsam zur Gitarrenbegleitung von Markus Weimann gesungen wurden. Diese Party wurde nicht nur von den Mitgliedern der beiden Vereine besucht, sondern auch von mehreren B\u00fcrgermeistern der umliegenden Gemeinden. So konnte unser Gastgeschenk, eine Collage von Markus Weimann, unter gro\u00dfem anerkennendem Beifall im w\u00fcrdigen Rahmen \u00fcbergeben werden. Dabei konnte auch gleich die Einladung f\u00fcr den Gegenbesuch in der Woche des Rassomarktes \u00a0im Juni 2017 ausgesprochen werden, die dankend angenommen wurde. Wir hoffen, dass dieser Besuch bei unserer Bev\u00f6lkerung und den Lokalpolitikern einen \u00e4hnlich guten Zuspruch findet.<\/p>\n<p>Klaus Nerlich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leben wie Gott in Frankreich Zu einem gro\u00dfartig verlaufenden Freundschaftsbesuch bei unserem Partnerschaftsverein reisten im Juli 14 Mitglieder des Deutsch-Franz\u00f6sischen Vereins Grafrath ( DFVG ) nach Lyons-la Foret. 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